• 21. Radsportmeisterschaften am Bodensee

    Vize-Doppelmeister Gerrit Besselink und Premiere für Volker Marks

    @Gerrit Besselink

    Die 21. deutschen Radsportmeisterschaften der Gehörlosen (DGM) die am 16-17.09.am Bodensee ausgetragen wurde.Über zwei Dutzend Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland kämpften in zwei Rennen um Medaillen und Meistertrikots. Am Samstag war das Zeitfahren und Sonntag das Straßenrennen.

    Die Teilnehmer der DM am Bodensee

     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
    In der Wettervorhersage war durchweg Regen bei Temperaturen im unteren zweistelligen Bereich angekündigt,
    weshalb ich schon auf ein Wochenende unter widrigen Bedingungen vorbereitet habe.
    Das Einzelzeitfahren am Samstag, in Hagenbuchen bei Tettnang startete ich Nachmittag mit andere gehörlosen Sportler
    um 14 Uhr jedoch zur Erleichterung aller Sportler und Veranstalter bei gelegentlichen Sonnenstrahlen, die am Schluss die Wolken

    sogar vollständig durchbrachen. 

    Favoriten auf den Titel war in den einzelnen Klassen der Senioren jeweils der amtierenden deutschen
    Meister Carl-Heinz Sänger (GSV Berlin). Ich wollte aber trotzdem um den Titel kämpfen und habe mich darauf gut vorbereitet und

    war an diesen Tag optimistisch. 

    14:03 fiel der Startschuss an der Rampe und ging auf den 21,7 km langen Kurs, welcher insgesamt fünf Wenden beinhaltete. Es gab keine Taktik, sondern man musste die volle Geschwindigkeit fahren .Den Sieg in der Senioren wieder wie in letzten Jahr Carl-Heinz Sänger

    (GSV Berlin) 00:33:00 Minuten, mit einigem Abstand gefolgt von Gerrit Besselink (GSV Münster) 00:35:00 und Dominik Monzel (GSVg Saarbrücken) 00:36:28. Ich bin trotz 2 min Rückstand sehr zufrieden mit den 2. Platz wie in letzten Jahr.

    Der Abend war sehr schön, denn alle Sportler sind gemeinsam Essen gegangen und dann gemütlich unterhalten.

    @Volker Marks

    Ich war total sehr gespannt aus das Zeitfahren, denn das mache ich zum ersten Mal und war total überrascht wie viele Gehörlosen an diesen Tag
    aus ganz Deutschland gekommen sind. Hatte schon Angst gehabt dass das Wetter an diesen Tag schlecht wird, aber die Sonne scheint und
    die Temperaturen waren ideal für das Zeitfahren! 4 Uhr war der Start von der Rampe. Jede volle Minute startete ein Teilnehmer, zuerst alle Senioren und
    dann kam ich um 14:14 dran. Man musste gleich von Anfang an „volle“ Pulle gehen und auf der flachen, geraden Strecke in Aero_ Position
    die Geschwindigkeit halten. Ich war sehr gut drauf und konnte schon einige Teilnehmer von vorne überholen. Aber bei der letzte Runde zum Ziel
    merkte ich dass meine Kräfte langsam zu Ende geht und musste die Zähne echt zusammenbeißen und bin dann mit eine Zeit von 0:35:07 ins Ziel
    gekommen. Hat riesig Spaß gemacht, neue Erfahrung gesammelt und werde bestimmt nächstes Jahr wieder mitmachen und
    auch beim Straßenrennen am 2. Tag mitmachen.  

    @Gerrit Besselink

    Auch am Sonntag beim Straßenrennen schient die Sonne und so war die Straße auch trocken
    Die zwei Hobby-, sechs Seniorenfahrer und zwei Damen gingen gemeinsam auf den 1,7 km langen Rundkurs, der 25-mal befahren werden

    musste (= 42,5 km).Mein Plan war so lange wie möglich bei der Führungsgruppe zu bleiben.

    Besonders achten musste ich auf Sänger, dass er nicht so früh attackiert, jedoch schon in der zweiten Runde attackierte Frieder Leupolz vom
    GSC Bodensee und führte das Feld eine Runde lang an. Anschließend aber setzte ich mit Favorit Carl-Heinz Sänger (Berliner GSV)
    nach und fuhren eine weitere Attacke, der nur Bianca Metz (GSC Bodensee) und Isabelle-Sophie Boberg (GSV Landshut) folgen konnten.
    Wir vier Fahrer fuhren zehn Runden lang zusammen, wechselten sich mit der Führungsarbeit ab und legten ein hohes Tempo vor,

    wodurch sie das gesamte Fahrerfeld überrundeten.

    Leider passierte dann in der Spitzkehre ein Missgeschick, der Reifen von Isabelle-Sophie Boberg platzte und sie musste das Rennen beenden.
    Bis zur drittletzten Runde bestand nur aus ich, Sänger und Mertz. 
     
    Auf der drittletzten Runde schließlich fuhr Carl-Heinz Sänger einen Vorsprung nach einem kraftvollen Antritt und eroberte sich sein
    zweites Meistertrikot an diesem Wochenende. Seine Attacke konnte ich nicht mehr reagieren und ich wurde wieder Vizemeister
    mit eine Zeit von 1:13:51 Std. Auf dem dritten Platz der Senioren landete Dominik Monzel (GSVg Saarbrücken).
     
    Die Siegerehrungen fanden in der Ludwig-Roos-Halle in einem sehr feierlichen Rahmen statt. Landrat Lothar Wölfle und
    ein Vertreter der Schirmherrin von „Rad & Roll“ 2017 und Behindertenbeauftragten im Bundestag, Verena Bentele, waren anwesend.
     
    Vizemeister in Zeitfahren, Straßenrennen und 3. Platz bei der Deutsche Triathlon-Meisterschaft geworden und
    bin damit sehr zufrieden mit meine Leistung. Nun freue ich mich auf eine sportliche Pause und werde wieder nächstes Jahr um den Titel angreifen.
    +++ Senioren +++
    Einzelzeitfahren (21,7km)
     1 Carl-Heinz Sänger Berliner GSV 00:33:00
    2 Gerrit Besselink GSV Münster 00:35:00
    3 Dominik Monzel GSVg Saarbrücken 00:36:28
    4 Jörg Rosenbaum GTSV Essen 00:39:14
    5 Bernard Cotinaut GSVg Saarbrücken 00:39:30
    6 Gottfried Paulus GSV Landshut 00:44:19
    7 Klaus Groß GSV Recklinghausen DNF

     

    +++ Senioren +++
    Strassenrennen (42,5km)
    1 Carl-Heinz Sänger Berliner GSV 25 Rd 1:12:57:58
    2 Gerrit Besselink GSV Münster 25 Rd 1:13:51.53
    3 Dominik Monzel GSVg Saarbrücken 23 Rd 1:15:03.07
    4 Uli Hollinger GSV Freiburg 23 Rd 1:15:49:87
    5 Jörg Rosenbaum GTSV Essen 23 Rd 1:16:00.72
    6 Bernard Cotinaut GSVg Saarbrücken 22 Rd 1:16:04:68

     

     

  • 50 jährigen Bestehen des  Gehörlosensportvereins

    Zum 50 jährigen Bestehen des  Gehörlosensportvereins  gratulierte der Vorsitzender Stefan Kösters den anwesenden Gründungsmitgliedern. 

    Die Resonanz war groß: Mit zahlreichen Gästen feierte der münsterische Gehörlosensportverein sein 50- jähriges Bestehen. Sechs Gründungsmitglieder waren im Kulturzentrum für Gehörlose, Münster-Mecklenbeck dabei mit von der Partie.

    „Großer Bahnhof“ im Mecklenbecker Kulturzentrum für Gehörlose: Auf den Tag genau wurde am 26. August der Gehörlosen-Sportverein Münster ein halbes Jahrhundert alt. Der Vorsitzender Stefan Kösters begrüßte eine große Festgesellschaft – natürlich in Gebärdensprache, die für die Hörenden von Dolmetscherin Marja Hummert übersetzt wurde.

    Stefan Kösters drückte seine Freude aus, dass die Vereinsfamilie sich über eine so beachtlich lange Zeitspanne nicht nur gehalten habe, sondern gewachsen sei und das sportliche Angebot erheblich vergrößert habe. Bewegt stellte er fest, dass von den 17 Gründungsmitgliedern sechs an diesem Festtag anwesend seien: Klaus Katzer, Ingeborg Katzer, Rolf Weckesser, Klaus Eckervogt, Franz-Josef Möllerfeld und Dieter Böhm. Er überreichte ihnen Ehrenurkunden und Münster-Gutscheine.

    Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson überbrachte Glückwünsche des Rat der Stadt Münster. Jochen Temme vom Stadtsportbund gratulierte dem Verein, der zwar kein großer sei, aber ein ganz besonderer.

    Geldgutscheine und gute Wünsche wurden auch von den Gehörlosensportvereinen aus Bielefeld, Hamm, Recklinghausen, Werne, Wiedenbrück und Schwerte, auch Stadtsportbund Münster überbracht. Günter Depenbusch aus Warendorf schenkte einen selbst gezimmerten Vogelnistkasten. “Für gehörlose Vögel. Die gibt es ja vielleicht auch“, meinte er augenzwinkernd.

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    Fotoautomat (Fotospaß) von 50 jähriges Jubiläum
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  • EX Fussball Bericht

    Am 26. August 1967 wurde unser Verein gegründet. Heute feiert der Gehörlosen-Sportverein Münster sein 50 jähriges Jubiläum.

    Bei herrlichem Sonnenschein treten wir mit Wiedersehensfreude am 26. August 2017 auf den Fußballplatz (Sportplatz TC Gievenbeck, Arnheimweg, Münster). Das Fußball – Freundschaftsturnier ( Mitglieder – ehemaligen Fußballmitglieder ) wird am Samstag um 11:30 Uhr auf der Sportanlage angestoßen.  2 x 30 Min. – ohne Schiedsrichter  Wir wollen mit dem Turnier Spaß haben.

    Spielerergebnis:      Mitglieder – Ex-Mitglieder                   2 : 5 Tore

    Der Kiepenkerl ( = Kleinhändler, der zu Fuß mit einer Kiepe Waren des täglichen Bedarfs innerhalb des ländlichen Raumes und zwischen Land und Stadt lieferte. Heutzutage tritt er als münsterländische und Münsteraner Traditionsfigur auf ) gibt die Erinnerung – Medaillen an alle Spieler. Unser 2.Vorsitzender Klaus Näschen ehrt auch den Kiepenkerl namens Ulrich Röhring überraschend, er bekommt auch eine Medaille.

    Gegen 14 Uhr treffen dann viele im Kulturzentrum für Gehörlose zur großen Feier ein. Es sind ca. 300 Gäste / Besucher da.

    Eine tolle Stimmung und viel Spaß gibt es beim Fußball-Wochenende.

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  • Spende GSV Münster

    VR-Bank überreichte Spende

  • Weihnachtsfeier am 2. Dezember 2017

    Liebe Mitglieder/innen und Freunde,
    wenn Ihr Interesse an Weihnachtsfeier habt, dann bitte klicken:  

    Ausschreibung  & Anmeldung Fax  kann hier downloaden.
    Online Anmeldung

    Anfahrt / Münsterbus

  • Bosseln, 18.11.2017

    Herzlich Willkommen Bosseln, 18.11.2017
    Flugblatt kann hier downloaden.
    Online Anmelden

  • Triathlon in Chiemsee am 24 und 25.Juni 2017

    An dem Wochenende vom 24.-25.6.17 fand das große Triathlon-Event am Chiemsee statt. Diese wird von dem lokalen Verein im Chieming organisiert. Unser Mitglied Volker Marks, der mittlerweile in München wohnt, hatte dafür gesorgt, dass die Deutsche Meisterschaft auf der Kurzdistanz für Gehörlose in Chieming stattfinden konnte. Dies war jetzt die 3. Meisterschaft der Gehörlosen Triathleten. Aber auch die Triathleten auf der Volksdistanz und Staffeln konnten sich in Chieming messen. Die Wettkämpfe auf der Volksdistanz fand am Samstag statt während die Deutsche Meisterschaft der DGS Triathlon am Sonntag stattfand. Das besondere für die am Sonntag gestarteten Triathleten war, dass sie gleichzeitig mit Profis auf der Kurzdistanz und Mitteldistanz (mit einem Welt- und Europameister) gestartet sind. Es startete über 100 Gehörlosen bei diesem Triathlon-Wochenende. Wow sagten dann der Vorstand der DGS. Der Wettkampf am Samstag fand unter strahlender Sonnenschein mit sehr ruhigen Seegang statt. Wow, so viele Zuschauer bei einer Volksdistanz Wettkampf. Gänsehaut pur. Vom GSV Münster starteten dort 2 Triathleten, Klaus Näschen und Thomas Naber. Es starteten insgesamt 22 Gehörlosen als Einzelstarter und 20 Staffeln (60 Sportler). Der Chiemsee war so schön warm. 23,8° warm. Daher brauchten wir keine Neopren-Anzüge anziehen (nicht erlaubt). Mit lauten Geknalle ging der Start los. Mitten in der Schwimmphase durchkreuzte die Schwimmer einen Boot. Direkt vor der Nase von Klaus Näschen schwamm dieser quer durch die Schwimmergruppe. Später erfuhren wir, dass das Boot wegen Motorschaden manövrierunfähig war. Zum Glück ist nichts passiert. Nach der ersten Wechselphase ging es auf dem Rennrad auf die 7km lange Rundkurs. Diese musste 3x gefahren werden. Knapp 500m kam schon der erste Schock für die meisten Rennradfahrer. Eine relativ starke Steigung klauten den Fahrer die Kräfte. Zum Glück ging nach der starken Steigung lange flach mit leichten Abstiegen. Da konnte man hohe Geschwindigkeiten erreichen. Das war trotz der hohen Temperatur 32° noch angenehm. Aber nach der Wechselphase vom Rennrad zu Laufen merken man dann richtig, wie hei der Tag ist. Trotzdem erreichen wir das Ziel. Hurra, Klaus und Thomas sind Finisher. Nur Schade das Rainer Bröker wegen einer Verletzung nicht starten konnte. Thomas war total überglücklich hier ins Ziel zu kommen. Er konnte 4 Jahre lang nicht im Einzel starten wegen einen schwerwiegende Verletzung am Arm. Klaus erreichte in der Gesamtliste der Gehörlosen einen hervorragenden 4. Platz und Thomas einen tollen 10.Platz. Unter den Männern der Gehörlosen hat Thomas sogar den 5. Platz erreicht.

    Am Sonntag fand dann die Deutsche Gehörlosen Meisterschaft auf Kurzdistanz (Olympische Distanz).

    Hier gab es eine Neuerung. Es wurde zum ersten eine Meisterschaft in Altersklasse 45 durchgeführt. D.h. alle Teilnehmer älter als 45 Jahre nahmen dann an diese Meisterschaft teil. In dieser Altersklasse starteten dann 2 Mitgliedern von GSV Münster. Volker Marks (heute zum letzten Mal für GSV Münster) und Gerrit Besselink. Bei der Kurzdistanz nahmen 19 männliche und 4 weibliche Gehörlosen teil. Von den 19 Männer nahmen hiervon 5 Männer an die AK45 Meisterschaft teil. Hier galten die Volker Marks und Martin Koppe als Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft in der AK45 während bei den Herren der Kilian Deichsel als Favorit. Bei den Frauen war die Claudia Platzek die Favoritin. Was am Samstag an sehr schönen aber heißen Tag die Hitze zu bewältigen war, war am Sonntag der starke Wind, Regen und hohe Wellengang zu bewältigen. Trotz diesen regnerischen Tag kamen so viele Zuschauer und erlebten einen tollen Wettkampf. Der Chiemsee war sehr unruhig und stellten den Schwimmern vor großen Aufgaben. Neopren-Anzug waren für die Teilnehmer der Kurzdistanz nicht erlaubt während die gleichzeitig gestarteten Teilnehmer der Mitteldistanz Neopren-Anzügen tragen dürfen. Warum? Bei der Kurzdistanz gilt die Temperaturgrenze für Neopren erst unterhalb 22° und bei der Mitteldistanz ist diese Grenze unterhalb 24°. Der Chiemsee war 23,2° warm. Daher der Unterschied. Die erste Überraschung erlebten wir beim Ausstieg aus dem Wasser. Während bei den Herren der Kilian als erster rauskam war bei en AK45 nicht Volker oder Martin die ersten, sondern Gerrit. Welch eine Überraschung. Aber das änderte sich ganz schnell in der Wechselzone. Hier überholte Volker den Gerrit und übernahm die Führung in AK45. Auf der nassen Rennradstrecke mussten die Fahrer in der Kurve gut aufpassen. Sie musste einen Rundkurs von 41km bewältigen, die auch einige Steigungen hatte. Und dazu noch der starke Wind. Martin überholte auf der Rennstrecke Gerrit und ging als 2. in der AK45 auf die Laufstrecke. Kurz vorm Ziel gab es noch einem richtigen Finish zwischen Volker und Martin. 100m vorm Ziel überholte Martin den Volker, der wiederum 50m vorm Ziel Martin überholen konnte und als 1. der AK45 ins Ziel laufen konnte. Somit konnte Volker für den GSV Münster einen Deutschen Meister Titel bescheren. Bravo Volker. Und Gerrit erreichte den 3.Platz in de AK45. Auch hier Bravo. Bei den Herren wurde wie erwartet der Kilian Deichsel Deutscher Meister vor Thomas Suslik. Bei den Frauen wurde Claudia Platzek Deutsche Meisterin vor Katrin Schliwa. Nach dem Wettkampf gab es noch einen tollen Abschluss gefeiert. Die ganze Veranstaltung wurde von den Dolmetscher Daniel Rose begleitet. Auch hier ein Dankeschön an Daniel. Wo die nächste Deutsche Meisterschaft stattfinden soll wird noch geklärt. Auf jeden Fall war hier ein tolle Veranstaltung. Kann ruhig wiederholt werden.

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  • Sportfest in Münster-Hiltrup, 8 Juli 2017

    Sportfest in Münster-Hiltrup

    Am 8.Juli 2017 trafen wir uns beim Sportfest in Münster-Hiltrup. Wir hatten Glück, das gutes Wetter war, trocken und leicht windig. Warum sollen wir mit Sportfest machen? Die Erwachsenen waren damals über 25 Jahre beim Sportfest dabei, und wollten jetzt Vergleichung Sport. Also,12 Personen: 6 Erwachsene und 6 Kinder. Zuerst haben wir uns warm gelaufen und Gymnastik gemacht. Dann, machten wir Weitsprung, Klaus Näschen war beim Sprung am Oberschenkel verletzt. Riesige Enttäuschung, und er musste leider verzichten. Wir machten 5 Weitsprung-Versuch weiter. Die tolle Leistung; Männer haben über 4 Meter gesprungen und die Kinder auch über 3 Meter. Besonders, Malvin Baumscheiper sprung 4,40 Meter. Wir machten auch 5 Kugelstoßen-Versuchen, der Metallarbeiter Thorsten Wentzek hat über 8 Meter geschafft und Teenager Malvin Baumscheiper hat auch fast 8 Meter erreicht. TopC!!! Beim 100-Meter-Sprint: Thomas Schiefer hat mit Oberschenkel Verletzung über 100 Meter geschafft. Wir lachten uns kaputt, weil er ein komischer Läufer war. Hut ab!  Beim 800-Meter Laufen: 7 Teilnehmer (3 Kinder und 4 Erwachsen) waren dabei. Überraschung, Stephan Koppe hat 800 Meter unter 3 Minuten geschafft. WOW! Die jüngste Teilnehmerin Sophia Näschen, hat auch mit 3:31 Minuten gute Leistung gebracht. Klaus Näschen hat uns die Urkunde überreicht und bedankte sich bei Nicola und Alina Koppe als Helfer und Wettkampfrichter.  Wir hatten wirklich viel Spaß und waren zufrieden. Es war schön und toll.

     

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  • E-K-G Kinderschützenfest, 2 Juli 2017

    Am 2. Juli fand das Kinderschützenfest diesmal nicht in Handorf, sondern in Münster in KLZ statt. Zu unserem eintreffen gab es erstmal was gegrilltes zu Essen. Viele brachten selbstgemachten Salat oder Dip’s mit, was natürlich sehr gut schmeckte. An dieser Stelle mal einen großen Dank an die „Köche“, denn ohne sie, wäre das Buffet nicht bunt.  Auch an diesem Tag hatten wir Glück, dass das Wetter super mitgespielt hatte. Es war nicht zu heiß, nicht zu kalt und es war trocken, denn das ist das wichtigste. Draußen auf der Terrasse bereiteten einige Männer das Gerüst zum schießen vor und dann ging es langsam los. Das alte Schützenkönigspaar Marlon Bröker und Fiona Kösters ( Ersatz für Sophia Näschen, da sie nicht da war ) eröffneten die Schützenkolone und Marlon fing direkt danach mit dem ersten Schuss an. Nach ein paar Runden wurde es immer spannender. Die Eule hatte immer mehr Risse abbekommen und somit wussten einige, dass es nicht mehr lange dauern wird. Tatsächlich, nach nur 4 ½ Runden fiel die Eule zu Boden. Wer war`s????? 

    Ein Mädchen, namens Janika Herzer !! Sie war so über glücklich, da sie noch nie in ihrem Leben Königin geworden ist. Endlich ist ihr Traum in Erfüllung gegangen.  Auch ohne lange zu überlegen, nahm sie Malte Kösters als König zu ihrer Seite. Ein Applaus auf das neue Königspaar. Die Übergabe fand im Anschluss statt. Das alte Königspaar übergab das Zepter an das neue Königspaar. Als Überraschung waren die Kinder zum Eis essen in der Eisdiele eingeladen. Jeder durfte sich 2 Kugeln aussuchen. Das war lecker und die Kinder haben sich gefreut. Auch die Eltern waren zufrieden, denn für sie gab es währenddessen Kaffee und Plätzchen und unterhielten sich bis in den Abend hinein.

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  • Berichte Mountainbike (MTB) Gruppe

    Ihr wundert euch bestimmt warum in dieser Rundschau über eine MTB-Gruppe berichtet wird. Wir von der MTB-Gruppe sind inzwischen auf 13 Personen im MTB-Chat gewachsen. Zusätzlich nehmen noch einige Kinder der Teilnehmer an diese MTB-Touren teil. In dieser Gruppe sind fast alle Mitglieder vom GSV Münster bis auf einen einzigen Fahrer. Diese Gruppe wurde spontan von Klaus Näschen gegründet. Er fuhr selber sehr gerne mit seinem Sohn Niklas durch die Coesfelder Heide. Durch viele Gespräche kam heraus, dass wir in Münsterland viele Personen haben die gerne MTB fahren würden. So entstand dann unsere private Gruppe. Was haben wir gemacht? Neben viele kleine Touren in Münsterland haben wir auch einige besondere Highlights gehabt.

     


    Am 4.3.17 trafen 6 Teilnehmer aus der Gruppe in Coesfeld ein um an die Coesfelder CTF teilzunehmen. CTF bedeutet Country Touren Fahren. Folgende Teilnehmer waren dabei: Klaus Näschen, Rainer Bröker, Andre Baumscheiper, Gerrit Besselink, Stephan Koppe und Sven Döbbelt. Bei dieser CTF konnte man verschiedene lange Strecken abfahren. 26km mit 150Höhenmeter, 40km mit 200Höhenmeter und 62km mit 550 Höhenmeter. Sven und Rainer fuhren die kurze Strecke, während Stephan und Andre die mittlere Strecke abgefahren sind. Gerrit und Klaus haben die lange Strecke genutzt. Es war eine sehr interessante Tour. Auf den Strecken gab es einige Verpflegungspunkte. Dort konnte man sich stärken und etwas ausruhen. Diese Touren konnte man in eigenen Tempo abfahren. Es gab also keine Zeitvorgaben. Am Ziel waren dementsprechend alle zufrieden angekommen und konnte so mit einem Lächeln die Heimfahrt antreten.


    Als 2. Highlight war die Tour nach Brilon (Sauerland) am 10.4.17. Diese Tour wurde spontan vorgeschlagen. Schnell fanden sich 7 Teilnehmer (Eigentlich 8 aber leider musste Rainer Bröker Krankheit bedingt absagen). Es waren dabei: Klaus und Niklas Näschen, Stefan Kösters, Markus Beer, Sven Döbbelt, Andre Baumscheiper und Martin Koppe. Warum Brilon? In Brilon gibt eine extra angelegte Trailground für die Mountainbiker. So sind wir am frühen Morgen nach Brilon gefahren. Wir hatten großes Glück, dass am diesem Tag purer Sonnenschein war. Ein perfektes Wetter für unsere Ausfahrt. Erst mussten wir eine anstrengende Auffahrt bewältigen um dann eine tolle Aussicht über Sauerland zu bekommen. Danach gab dann zur Belohnung eine coole Abfahrt über einen toll angelegten Trail. Bei einigen der Teilnehmern stanken nach der Abfahrt die Bremsanlage nach verbrannten Gummi. Da konnte man erkennen, dass wir noch einiges lernen mussten wie man mit einem MTB korrekt abfährt. Einige wurden mutig und haben die kleinen Sprungschanzen benutzt. Andere sind diese lieber umgefahren. Es gab tolle angelegte Kurven, die man schnell umkurven konnte. Einmal haben wir uns verfahren. Wir fuhren eine Straße hinunter und diese war so steil, dass locker Geschwindigkeiten von mehr als 50 km/h erreicht wurden. Als alle unten waren stellten wir fest, Mist falsch gefahren und alle wieder zurück. Was heißt das? Die steile Strecke wieder hochfahren. Puh war das anstrengend. Auch das gehört zum Mountainbiken. Somit hatten wir in Sauerland einen supertollen Tag gehabt.

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    Das 3.Highlight war für einige das Beste: Einen Einsteigerkurs in Winterberg für Gehörlosen und die, die Gebärdensprache können. Diese wurde von Sign Mountainbike ehemals Gac München organisiert. Die Guide David Herb und Timo Winkelmann haben uns in die Grundtechniken des Mountainbiken eingeführt. Diese fand am 15.6 – 18.6.17 statt. Insgesamt nahmen 13 Kursteilnehmer daran teil. Vom GSV Münster waren 6 Personen dabei: Klaus und Niklas Näschen, Stephan Koppe, Stefan Kösters, Andre Baumscheiper und Rainer Bröker. Es gab 3 Pakete vom Kurs. Wobei 2 genutzt wurden. Business und Classic. Business ist allinklusive und Classic nur Kurs. D.h. Business hat Ferienwohnung inklusive Halbpension und die Classic-Nutzer mussten selbst eine Wohnung suchen und haben Selbstverpflegung. Andre und Stephan waren Business Nutzer und Klaus, Niklas, Stefan und Rainer waren Classic Nutzer. Eins vorne weg: Die Gruppe von 13 Teilnehmer plus 2 Guide war eine Super Gruppe. Wir hatten viel Spaß miteinander gehabt. Es gab keinerlei Beschwerden wegen zu Langsam oder zu Ängstlich usw. Jeder in der Gruppe hat sich gegenseitig geholfen, aufgemuntert usw. Das war Klasse.

    Am 1. Kurstag mussten wir die Grundlagen lernen. Das wichtigste zuerst: Die Grundposition auf den MTB. Weitere Grundlagen sind Balance, Bremsen, Brückenfahrt, Kurvenfahrt, Hindernis überfahren, Rampenabfahrt, Rampenanfahrt usw. Dies wurde uns an den ersten beiden Tagen beigebracht. Zwischen den Techniken haben wir Spiele auf den MTB durchgeführt, wie z.B. mit kleinsten Gang auf MTB fangen spielen oder wer am längsten die Balance hält. Während der Kurse wurden viele schöne Fotos gemacht. Einige Teilnehmer ließen ihren MTB noch reparieren, weil sie plötzlich Probleme festgestellt hatten. Wie bei Andre mit dem Schaltzügen oder Stefan mit dem Hinterrad. Bei eine Teilnehmerin ist bei der Auffahrt die Kette gerissen. Auch das konnte schnell gelöst werden. Am 2. Tag haben wir eine Ausfahrt gemacht und die Techniken bei den verschiedenen Abfahrten angewendet. Das ist sooooo geil. Viele sind den steilen Abhang ohne Probleme runter gefahren oder haben die Sprungschanze mit vollen Tempo genutzt. Kurven wurden mit höherer Geschwindigkeiten angefahren. Durch diesen Kurs sind wir viel Sicherer unterwegs und können auch ganz schwierige Abfahrten ohne Angst runterfahren. Am 3.Tag hatten wir dann eine 50km lange mit über 1000 Höhenmeter Rundfahrt durchgeführt. Es ging über Willingen wieder zurück nach Winterberg. Mit einige langen Anstiegen und sehr tollen Trail zum Abfahren. Tolle Tour.

    Nach jedem Kurs trafen sich die Teilnehmer zum Abendessen in einem Restaurant und ließen den Tag ausklingen. Es gab leichte Stürze, die zum Glück nicht verwiegend waren. Klaus Näschen hatte bei der 50km Tour noch Glück, dass bei ihm das Hinterrad nicht geplatzt ist. Den Mantel hatte Risse und es schaute schon der Schlauch raus.

    Am letzten Tag konnten einige Teilnehmer noch den Bikepark in Winterberg nutzen, einige konnte nicht dabei sein da sie nach Hause mussten. Neun Personen wollten noch den Bikepark erleben und lassen sich auch wissen wie es läuft. Anfangs wussten wir nicht ob wir einen Tagesticket oder Zehnerticket kaufen sollte für den Liftfahrten, wo man das MTB vom Tal nach oben auf dem Berg fahren kann. So hatte der David (Trainer)vorgeschlagen, er hatte noch 9 Gutscheine für eine Fahrt im Lift, prompt war es auch passend wir waren neun Personen. Die erste Abfahrt zeigte David uns die leichte Route, da war der erste Eindruck sehr interessant. Da kaufte einige Biker sofort Zehnerticket, weil die das Gefühl hatten, dass es mehr werden können. Anschließend wurde verschiedene Route ausprobiert aber auch andere Schwierigkeiten, dennoch hat es allen Spaß gemacht. Leider gab es auch einige Stürzen, aber zum Glück nicht so schwerwiegend. Dennoch trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Nach den Abfahrten konnten alle mit schönen Erinnerungen nach Hause nehmen. EINFACH TOLL !!!

    Auf der Homepage www.sign-mountainbike.de findet man mehr über diesen Kurs.

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